Am letzten Schultag haben wir als gesamte Realschulgemeinschaft einen tief bewegenden Ostergottesdienst erlebt. Der große Saal im SeinHaus war nicht nur mit Schülerinnen und Schülern oder Lehrkräften, sondern auch mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und allen, die der Einladung zum Ostergottesdienst gefolgt sind, gefüllt.
„Wo zwei oder drei…“ – Gott mitten unter uns
Unser Moderationsteam bestehend aus Schülern der Abschlussklasse 10 begrüßte uns herzlich und erinnerte an die Zusage Jesu:
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
Diese Wahrheit prägte den gesamten Gottesdienst, vom ersten Lied bis zum Segen.
Die Emmaus-Geschichte – Ostern, das uns findet
Die Lesung aus Lukas 24 führte uns mitten hinein in die Geschichte der Emmaus-Jünger.
In der Stille des Raumes konnte man spüren, wie zeitlos und nah diese biblische Erzählung ist:
Verlorenheit, Fragen, Trauer — und dann die überraschende Begegnung mit Jesus selbst.
Musik, die den Raum füllte
Zwischen den Elementen des Gottesdienstes führten unsere Musikerinnen und Musiker mit Liedern wie
„Jesus, meine Hoffnung, lebt“
und
„Amazing Love“
durch den Vormittag.
Es war Lobpreis, der getragen hat.
Musik, die Herzen geöffnet hat.
Eine gemeinsame Sprache unseres Glaubens.
Eine Predigt, die Herzen erreicht hat
Ein besonderer Höhepunkt war die Predigt von Pastor Sven Endörfer.
Offen und persönlich erzählte er, wie er selbst im Alter von 16 Jahren zum Glauben gefunden hat — ein Alter, in dem viele unserer Jugendlichen gerade stehen. Seine Authentizität, seine Ehrlichkeit und sein Vertrauen auf Jesus haben viele im Raum tief bewegt.
Besonders eindrücklich war die Geschichte, die er erzählte:
Ein König, dessen Tochter schuldig geworden ist. Die Strafe ist unausweichlich.
Doch anstatt sie zu verurteilen, tritt der König selbst an ihre Stelle, nimmt die Strafe auf sich und stirbt für sie.
Ein Bild, das die Liebe und Gerechtigkeit Gottes gleichzeitig sichtbar macht:
Ein Gott, der nicht wegschaut.
Ein Gott, der nicht verurteilt.
Ein Gott, der rettet, indem er sich selbst hingibt.
Pastor Endörfer sprach auch darüber, was es bedeutet, wenn Jesus in unser Leben kommt:
Dass wir nicht stehen bleiben, sondern uns formen lassen — Schritt für Schritt — zu Menschen, die Jesus ähnlicher werden:
in unserem Handeln, in unserer Liebe, in unserer Hoffnung, in unserer Haltung.
Gebet, Dank & Segen
Nach dem gemeinsamen Beten des Vaterunser, sprach unser Schulleiter Marco Baumelt Gottes Segen über die Schulgemeinschaft: ein Segen über jede Familie, jeden Schüler, jede Schülerin, jede Lehrkraft.
Und schließlich durfte sich jede Schülerin und jeder Schüler noch ein kleines Präsent, gesponsert durch den Förderverein Freunde der FESM, mitnehmen: eine selbstgebastelte Karte mit einem Bibelvers und einen Schokololli.
Vielen Dank an die vielen helfenden Hände, an SeinHaus, Pastor Sven Endörfer, unsere Schul-Band, dem Schulchor, der Technik.