„Behandle andere so, wie du selbst von ihnen behandelt werden möchtest.“ (Lukas 6,31)
Mit dieser zeitlosen Botschaft haben drei Schülerinnen der Freien Evangelischen Schule Müllheim nicht nur die Jury des 73. Europäischen Wettbewerbs überzeugt, sondern wurden mit dem Bundespreis ausgezeichnet, eine Ehrung, die nur wenige Beiträge deutschlandweit erhalten.
Dass dieser Erfolg etwas ganz Besonderes ist, zeigen die beeindruckenden Zahlen: Am 73. Europäischen Wettbewerb nahmen rund 75.000 Schülerinnen und Schüler aus 1.274 Schulen in ganz Deutschland und den Deutschen Auslandsschulen teil. Umso mehr freuen wir uns, dass ein Beitrag unserer Schule zu den besten Deutschlands gehört.
Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Insgesamt nahmen 21 Schülerinnen unserer Schule in vier Gruppen am Wettbewerb teil.
Die Neuntklässlerinnen Lina Hiß, Soraja Sütterlin und Sophia Reder entschieden sich für das Thema „Gewalt ist keine Option!“. In einem selbst produzierten Kurzfilm greifen sie Situationen aus dem Alltag auf, in denen seelische Gewalt und Vertrauensmissbrauch eine Rolle spielen. Gleichzeitig zeigen sie Wege auf, wie Gewalt überwunden werden kann: durch gegenseitigen Respekt, aufmerksames Zuhören, Hilfsbereitschaft und einen wertschätzenden Umgang miteinander.
Dabei bildet die Goldene Regel aus Lukas 6,31 den roten Faden ihres Films:
„Behandle andere so, wie du selbst von ihnen behandelt werden möchtest.“
Diese Botschaft ist nicht nur ein christlicher Grundsatz, sondern auch ein wichtiger Beitrag für ein friedliches und respektvolles Miteinander in der Schule, in Europa und darüber hinaus. Dass gerade diese Botschaft deutschlandweit ausgezeichnet wurde, erfüllt uns mit großer Freude und Dankbarkeit.
Die Freude war bereits groß, als die Schülerinnen zur feierlichen Preisverleihung am 19. Juni im Europa-Park eingeladen wurden. Gemeinsam mit ihren Eltern und Lehrkräften nahmen sie zunächst den Landespreis entgegen. Der von der Stadt Müllheim gestiftete Ortspreis war bereits eine besondere Anerkennung, für die wir uns auch an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken.
Doch dann folgte der große Überraschungsmoment: Während der Veranstaltung wurde ihr Film vor allen Gästen im Saal präsentiert. Erst in diesem Augenblick wurde den drei Schülerinnen bewusst, dass sie zusätzlich den Bundespreis gewonnen hatten. Die Freude und Überraschung waren riesig: ein unvergesslicher Moment für die Schülerinnen, ihre Familien und die begleitenden Lehrkräfte.
Im Anschluss an die feierliche Preisverleihung durften alle Preisträgerinnen und Preisträger gemeinsam mit ihren Begleitpersonen den Europa-Park besuchen und diesen besonderen Tag ausklingen lassen.
Wir sind unglaublich stolz auf Lina Hiß, Soraja Sütterlin und Sophia Reder. Ihr Erfolg zeigt, dass junge Menschen mit Kreativität, Engagement und einer klaren Werteorientierung etwas bewegen können. Besonders berührt uns, dass eine Botschaft, die tief in unserem christlichen Schulprofil verwurzelt ist, unter fast 75.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern deutschlandweit Anerkennung gefunden hat.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Leistung!