22. Mai 2026

Ankerpunkt Pfingsten

„Für was brennt ihr eigentlich?“ – Ein besonderer Ankerpunkt zu Pfingsten

Sonnenschein, Vogelgezwitscher, gemeinsames Singen und eine Schulgemeinschaft, die zusammenkommt: Unser Ankerpunkt vor den Pfingstferien war etwas ganz Besonderes. Im wunderschönen Ambiente unseres Schulgartens gestaltete die 9. Klasse einen bewegenden und inspirierenden Ankerpunkt rund um das Thema Pfingsten.

Durch das Programm führten zwei Moderatorinnen aus der Klasse 9, die mit viel Freude und Souveränität durch den Ankerpunkt leiteten. Gemeinsam sangen wir drei Lieder, die für eine besondere Atmosphäre sorgten und unseren Schulgarten mit Leben und Gemeinschaft erfüllten.

Ein Highlight war das Theaterstück der Theater-AG. Beginnend bei Ostern nahm es uns mit auf eine Reise durch Hoffnung, Zweifel und die Frage, wie aus Unsicherheit neuer Mut entstehen kann. Eindrucksvoll wurde deutlich, was Pfingsten eigentlich bedeutet: Gottes Geist bewegt Menschen, schenkt Hoffnung und verbindet.

Passend dazu stellte Herr Schwarz, Religionslehrer der 9. Klasse, eine einfache und gleichzeitig tiefgehende Frage in den Mittelpunkt seines Inputs: „Für was brennt ihr eigentlich?“
Er verglich Begeisterung und Glauben mit einem Feuer: Ein kleines Feuer geht schnell aus, doch wenn immer wieder neue Holzscheite dazukommen, kann daraus etwas Großes entstehen, das Wärme und Licht schenkt. Ein Bild, das perfekt zu diesem Vormittag passte, denn genau das war spürbar: Gemeinschaft trägt, stärkt und lässt Menschen wachsen.

Zum Abschluss sprach unser Schulleiter den irischen Segensspruch: „Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen …“ Worte, die im warmen Sonnenlicht des Schulgartens noch lange nachklangen und diesen besonderen Moment abrundeten.

Was diesen Ankerpunkt so besonders gemacht hat, war nicht nur das Thema oder das schöne Wetter. Es war das Miteinander. Vielleicht sind es genau diese Momente, die Schule unvergesslich machen: Wenn junge Menschen erleben, dass sie Teil von etwas Größerem sind. Wenn Werte nicht nur besprochen, sondern gelebt werden. Und wenn aus vielen einzelnen Stimmen eine Gemeinschaft entsteht, die trägt.