Landschulheim Klasse 4 in Lenzkirch – Drei Tage voller Abenteuer, Gemeinschaft und Gottes guter Begleitung
Wenn eine vierte Klasse sich auf den Weg ins Landschulheim macht, dann liegt etwas in der Luft: Aufregung, Neugier, ein bisschen Nervosität und natürlich ganz viel Vorfreude. Genau so starteten unsere Viertklässler Anfang März in drei unvergessliche Tage in Lenzkirch. Und schon jetzt können wir sagen: Diese Zeit hat sie als Klasse näher zusammengebracht, gestärkt und reich beschenkt.
Mittwoch – Ankommen, Aufatmen, Aufbrechen
Nach der Ankunft wurden die Kinder herzlich von den Herbergseltern begrüßt – Menschen, bei denen man sofort spürt: Hier sind Kinder willkommen. Die Zimmer sorgten direkt für leuchtende Augen: Sheriffzimmer, Farmerhotel, Dschungelbuch – jedes Zimmer ein kleines Abenteuer für sich.
Nach dem Einrichten ging es hinaus in die Natur. Der Hirtenpfad wartete mit frischer Waldluft, weiten Blicken und vielen kleinen Entdeckungen am Wegesrand. Die Kinder liefen, erzählten, lachten und merkten gar nicht, wie weit sie schon gekommen waren.
Am Abend wurde es im Haus lebendig: mitgebrachte Spiele und Schach - plötzlich erklärten uns die Kinder mit einer Begeisterung, die ansteckend war, wie man „diese eine Figur am besten rettet“ oder „so setzt du den König Treppenmatt“.
Donnerstag – Teamgeist, Abenteuer und… sehr viel Matsch
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Teambuilding und Erlebnispädagogik. Die Kinder meisterten kooperative Spiele, bei denen man nur weiterkam, wenn man sich gegenseitig half, Mut machte und aufeinander hörte. Und dann kam das Highlight: Hüttenbau im Wald. Mit Ästen, Moos, Rinde und viel Fantasie entstanden kleine Waldpaläste, Geheimverstecke und Abenteuerräume.
Am Ende des Tages sahen die Kinder aus, als hätten sie sich mit dem Waldboden persönlich angefreundet. Ein Satz, der mehrfach fiel: „Ihr dürft euch heute Abend wirklich umziehen… oder duschen… oder beides.“ Aber genau das macht solche Tage aus: Dreckige Hosen, strahlende Gesichter, ein Herz voller Erlebnisse.
Zum Abendessen gab es Pizza – heiß, lecker und in Mengen, die selbst hungrige Viertklässler glücklich machten. Dazu ein Frühstück am Morgen, das so reichhaltig und liebevoll vorbereitet war, dass man merkte: Die Herbergseltern tun das von Herzen.
Freitag – Abschied mit vollem Herzen
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück hieß es: Zimmer aufräumen, Koffer packen und schließen, ein letzter Blick zurück. Die Heimfahrt war ruhig: manche waren noch müde, manche erzählten noch von ihren Hütten, ihren Zimmern oder dem Schachspiel. Über allem lag dieses Gefühl: Wir haben etwas erlebt, das uns verbindet.
Was bleibt
Drei Tage können viel bewirken: Kinder wachsen über sich hinaus, entdecken neue Seiten an sich und anderen, lernen Vertrauen, Mut und Rücksicht.
Wir sind uns sicher, dass Gott in all diesen Momenten dabei war: in der Freude, im Lachen, im Miteinander und natürlich auch im Matsch.