22. Oktober 2025

Landschulheim 8

Landschulheim der Klasse 8b: „24 vs. Wild“ – Ein Abenteuer in der Natur

Was passiert, wenn eine 8. Klasse für mehrere Tage in die Wildnis zieht, begleitet von zwei Erlebnispädagogen und zwei Lehrkräften, mit dem Ziel, Gemeinschaft zu stärken, Natur zu erleben und über sich hinauszuwachsen? Genau das haben wir mit unserem Projekt „24 vs. Wild“ herausgefunden – und es war ein unvergessliches Erlebnis!

Unsere Base: Die Lipplehütte

Mitten im Schwarzwald, umgeben von dichtem Wald und frischer Bergluft, wurde die Lipplehütte bei Marzell unser Zuhause. Hier schlugen wir unser Lager auf, kochten gemeinsam und planten unsere Abenteuer. Die Hütte war Ausgangspunkt für unsere Expeditionen in die Natur.

Gemeinschaft erleben – durch Spiel und Herausforderung

Unsere beiden Erlebnispädagogen führten uns durch spannende Spiele und Übungen, die den Teamgeist stärkten und uns als Klasse noch enger zusammenschweißten. Ob beim gemeinsamen Kochen, beim Lösen kniffliger Aufgaben oder beim gegenseitigen Unterstützen – wir lernten, wie wichtig Kommunikation, Vertrauen und Zusammenhalt sind.

Kreativität trifft Natur

Ein Highlight war das Gestalten von Naturmandalas – kleine Kunstwerke aus Blättern, Steinen, Ästen und allem, was der Wald zu bieten hatte. Noch spannender wurde es beim Bau einer Murmelbahn aus Naturmaterialien. Mit viel Fantasie und Teamarbeit entstanden beeindruckende Konstruktionen, die nicht nur funktionierten, sondern auch richtig Spaß machten.

Abenteuer bei Tag und Nacht

Die erste Nacht verbrachten die Schülerinnen und Schüler in Zelten, aufgeteilt in kleine Gruppen. Für viele war es das erste Mal, unter freiem Himmel zu schlafen – ein echtes Abenteuer! Am nächsten Tag standen Bogenschießen und das Schnitzen eigener Kettenanhänger auf dem Programm. Mit viel Geduld und Geschick entstanden individuelle Schmuckstücke, die noch lange an diese Zeit erinnern werden.

Die große Herausforderung: Eine Nacht allein im Wald

Der Höhepunkt des Aufenthalts war die Vorbereitung auf die Nacht allein im Wald. Gemeinsam mit den Erlebnispädagogen lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man ein Shelter baut und was man für eine Nacht in der Natur wirklich braucht. Abends war es schließlich soweit: Jeder übernachtete in seinem selbstgebauten Unterschlupf – eine Erfahrung, die Mut, Selbstvertrauen und innere Stärke forderte und förderte.

Abschluss mit Herz

Nach einem frühen gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen, bei dem die unterschiedlichen Erlebnisse geteilt wurden, fand am Abend ein Klassenfest mit den Eltern statt. So fand eine ereignisreiche Klassenfahrt ihr Ende und die Erlebnisse wurden gemeinsam gefeiert.